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Almhütte auf ca. 1.400 m

Kreative Auszeit z.B. im Villgratental (AT) : Der Wurzerhof 

  •  Entschleunigung - Raus aus dem Hamsterrad
  •  Batterien neu aufladen
  •  Neue Ideen bekommen
  •  Perspektivenwechsel
  •  Kraft tanken
  •  wieder Freude empfinden
  •  die Heilkraft der Natur entdecken
  •  es gibt keinen Plan - der Tag geschieht einfach

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 Achtsamkeit - vertrauen Sie sich einer Übung an, die seit mehr als 2600 Jahren Bestand   hat !

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Februar 2017 

Die Krankenkasse zockt Selbständige und Rentner ab:

betrifft alle die selbständig sind, die eine Direktversicherung haben und die bei der gesetzl. KV versichert sind:

  • bei Auszahlung der Direktversicherung werden ca. 20 % Krankenversicherungsbeiträge (man muss sowohl den Arbeitnehmeranteil als auch den Arbeitgeberanteil zurückzahlen + Pflegeversicherungen) fällig. Der nachträgliche Abzug erfolgt nicht nur auf die gezahlten Beiträge, sondern auf die gesamte Auszahlungssumme. Damit die Beitragsbemessungsgrenze (2016 lag sie bei 50.850 Euro pro Jahr) nicht greift, wird das Geld auf zehn Jahre gestreckt und jeden Monat vom Konto des Selbständigen oder des Rentners abgebucht.
  • gesetzt den Fall Sie haben bisher bei Ihrer Krankenkasse als Selbständiger den Mindestbeitrag von € 270 gezahlt
  • h. die Mindestbeitragsbemessungsgrenze wird reduziert von € 1.487,50 um den monatlichen Betrag

aus dem fiktiven Einnahmebetrag aus den obigen 20 % (Rechenbeispiel hierzu - 20 % von 200000 Auszahlung Direktversicherung, macht € 40.000 verteilt auf die nächsten 120 Monate = € 333mtl. / d.h. die Mindestbeitragsbemessungsgrenze reduziert sich in diesem Rechenbeispiel um € 333 auf € 1.154)

  • heißt weiterhin – mit der Auszahlung der Direktversicherung erhöht sich das Bankkonto ebenfalls über die zweite Mindestbeitragsbemessungsgrenze von € 11.900. Der Kontostand muss, um den Mindestbeitrag zahlen zu dürfen, niedriger sein.

=             das hat zur Folge, dass die Selbständigen nochmals zur Kasse gebeten werden mit einer Beitragssteigerung von dem Mindestbeitrag bisher von € 270 auf € 403 (oder auch mehr) + Beiträge die auf 10 Jahre verteilt wurden im

                Rechenbeispiel € 403+€ 333 =€ 736 mtl.  

= das ergibt nach Abzug der 20 % Krankeversicherungsbeiträge und der daraus resultierenden Beitragserhöhung für die nächsten 4 Jahre (Alter in diesem Fall 61 bis zur Rente (oder auch mehr, ist individuell) einen Minusbetrag von € 35.328 (48 x € 403+333) + die 20 % verteilt auf 10 Jahre € 40.000 insgesamt € 75.328.

d.h. konkret in solch einem Fall:

es bleibt in der Regel weniger übrig, als man vor vielen Jahren in die Direktversicherung eingezahlt hat, d.h. wiederum man muss die Altersvorsorge weitestgehend auflösen um die Krankenkasse bezahlen zu können,

oder mehr arbeiten um die Mehrausgaben aufzufangen.

Wie gut, dass Sie nicht für das Alter, sondern für Ihre Krankenkasse vorgesorgt haben.

Wer mit mir der Meinung ist, dass dies eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist, kann zwei Dinge tun:

Sie unterschreiben meine Petition auf change.org - diesen Link kopieren und unterschreiben!!!

https://www.change.org/p/an-alle-fraktionen-des-deutschen-bundestages-ich-fordere-ein-gerechtes-rentensystem-in-deutschland/

und oder treten dem Verein der Direktversicherungsgeschädigten bei.

https://www.dvg-ev.org/ 

Dieser Verein unterstützt viele Menschen, die in der gleichen Situation sind wie ich und versucht über die politische Einflussnahme und über den gerichtlichen Klageweg eine Rücknahme dieser ungerechten Regelung zu erreichen.

Ich fordere von den Politikern: Schutz meiner Altersvorsorge vor dem Zugriff durch die Krankenversicherung in Form von

  • einen Schutz der Altersvorsorge der Selbständigen vor der Enteignung durch die Krankenkasse

mindestens nach dem Stand der Hartz IV Regelung

  • eine Abschaffung dieser unseligen Doppel- und Dreifachverbeitragung bei Direktversicherungen

wie in meinem speziellen Fall und vielen weiteren (ca. 850.000 Betroffene)

  • eine  gerechte Verbeitragung für Selbständige nach dem Gewinn und nicht mit diesen großen Sprüngen in den Beiträgen z.B. von 1.487,50 auf 2.231,25 als nächste Beitragsstufe
  • ein Freibetrag bei der Mindestbeitragsberechnung für die Altersvorsorge und keine Erhöhung der Beiträge alleine auf die Tatsache hin, dass ich für das Alter vorgesorgt habe………..keine Berücksichtigung des Kontostandes, wenn der durch eine Auszahlung einer Renten, Lebens- oder Direktversicherung erhöht wurde ab einem Alter von 55 Jahren (zum jetzigen Zeitpunkt findet eine Beitragserhöhung schon dadurch statt, dass ich eine Altersvorsorge habe unabhängig davon ob diese schon ausgezahlt wurde (siehe hierzu den Antrag auf Beitragsentlastung bei der KV)
  • Mindestens muss eine Härtefallregelung her, denn es kann nicht sein, dass ich mehr von meiner Alters-vorsorge an die Krankenkasse in Form von Beiträgen zahle, als ich in eine entsprechende Altersvorsorge investiert habe.
  • ich fordere generell ein gerechtes Rentensystem für alle Rentner – keine Almosen für Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und damit eine generelle Anhebung der Rentenberechnung auf ein angemessenes Niveau von dem man leben kann

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Neues aus 2016 ( 03.09.2016 )

Liebe Besucher meiner Homepage -
 
Seit Anfang des Jahres bin ich bei verschiedenen Organisationen als Dozent tätig z.B. den Beruflichen
Fortbildungszentren der bayerischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH und bei der Bildungsgruppe Peters, seit über 13 Jahren bei den Volkshochschulen Neunkirchen/Saar, VHS Dingolfing, VHS Landau a.d. Isar, VHS Eggenfelden, VHS Vilsbiburg. Aus diesem Grunde habe ich auch meine Seminartätigkeit etwas eingeschränkt. Trotzdem ist es natürlich weiterhin möglich Wochenendseminare für Firmen oder Gruppen auf Anfrage  zu buchen.

Ich freue mich auf Sie!

 

Beitrag vom 22.01.16 Buchempfehlung

von Prof. Gerald Hüther
„Was wir sind und was wir sein könnten“ Seite 134/135 Auszug
Aus diesem Grunde sind alle späteren Versuche, die Stressbewältigungsfähigkeiten von Menschen durch kognitive Fortbildungsprogramme zu verbessern, zwangsläufig zum Scheitern verurteilt, wenn dabei nicht gleichzeitig auch die emotionalen ( Gefühle, Einstellungen und Haltungen ) und die körperlichen Ebenen ( Bewegung, Körperbeherrschung, Körperhaltung) mit einbezogen werden. Nur wenn Menschen neue Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, Gestaltungskraft und Entdeckerfreude am eigenen Körper und unter Aktivierung ihrer emotionalen Zentren machen, können dieser Erfahrungen auch nachhaltig in Form entsprechender neuronaler Verschaltungs-muster in ihrem Gehirn verankert werden. Nur so lässt sich ihre Resilienz, also ihre Stressbewältigungsfähigkeit, auch noch im Erwachsenenalter stärken.
Gibt es eine bessere Bestätigung der Achtsamkeitsübungen verbunden mit der Atemübung, den Körperübungen wie QiGong oder Yoga, der Körpererfahrung mit dem Bodyscan und vielen anderen Übungsformen der Achtsamkeit. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, dass Menschen dies vor ca. 2500 Jahren durch Erfahrung herausfanden. Die Bestätigung hierzu liefert heute die moderne Neurobiologie. Alles ist Eins, oder Alles ist mit Allem verbunden, auch das fanden Menschen vor ca. 2500 Jahren heraus und die Bestätigung liefert heute die Quantenphysik.
Herzliche Grüße
Wolfgang Kümmerling, der Achtsamkeitscoach
 

Beitrag vom 15.01.2016 - Der Wert gesunder Führung –

Die Kinder der Klasse B
Vor vielen Jahren wurde in einer Schule in England heimlich ein Experiment durchgeführt. In dieser Schule gab es zwei Klassen für Kinder gleichen Alters. Am Ende des Schuljahres wurde eine Prüfung gemacht, nach der die Kinder für die Klassen des folgenden Jahres ausgewählt wurden. Die Ergebnisse dieses Tests wurden allerdings nie bekannt gegeben. Nur der Schulleiter und die Psychologen kannten die Wahrheit: Das Kind, das die Prüfung als bestes abgelegt hatte, wurde mit  dem vierten und fünften, dem achten und neunten, zwölften und dreizehnten usw. in eine Klasse gesteckt. Das Kind mit dem zweitbesten Ergebnis kam zu dem Kind mit dem drittbesten Ergebnis, dem sechsten, siebten, zehnten, elften usw. Anders gesagt, auf der Grundlage des Testergebnisses wurden alle Kinder gleichmäßig über die beiden Klassen verteilt. Auch bei der Auswahl der Lehrer achtete man sorgfältig auf Ausgewogenheit. Die Klassenzimmer waren gleich eingerichtet, und beide Parallelklassen ähnelten einander soweit es nur möglich war. Es wurde nur ein Unterschied gemacht: Der einen Klasse gab man die Bezeichnung A, und die andere nannte man B.
In beiden Klassen saßen also Kinder mit gleichen Begabungen. Doch in den Köpfen
der Leute steckten die klugen Kinder in Klasse A und die nicht so klugen in  Klasse B. Einige Eltern von Kindern in Klasse A zeigten sich angenehm überrascht dass ihr Kind so gut abgeschnitten hatte und sparten nicht mit Lob und  Belohnungen, wohingegen einige Eltern ihren Kindern in der Klasse B vorhielten, dass sie nicht fleißig genug gewesen seien, und ihnen manche Privilegien beschnitten. Sogar die Lehrer behandelten die Kinder in Klasse B anders, da sie
von ihnen nicht sonderlich viel erwarteten. Diese Illusion wurde ein ganzes Schuljahr lang aufrechterhalten. Danach wurde mit allen Kindern abermals ein Test durchgeführt.
Das Ergebnis war erschreckend, aber nicht überraschend. Die Kinder der Klasse A zeigten weitaus bessere Leistungen als die der Klasse B. Die Testergebnisse erweckten den Anschein, als seien im Vorjahr tatsächlich ausschließlich Kinder der besseren Hälfte der Klasse A zugeteilt worden. Und jene der Parallelklasse waren jetzt wirklich Kinder der Klasse B geworden. Das hatte man ihnen ein ganzes Jahr lang  und weisgemacht, so wurden sie behandelt, und weil sie sich selbst für schlechter hielten, wurden sie es auch.
( Quelle - Die Kuh die weinte, Lotus Verlag )
 

Wie oft erleben wir diesen „Schulalltag“ auch in Firmen.

 

Auf Führungskräfte wird in den kommenden Jahren die enorme Aufgabe zukommen, zwischen Kostendruck, steigenden Ansprüchen und Fachkräftemangel ein neues Führungsverständnis zu entwickeln, dass nicht auf Angst und Machtwillen beruht, sondern auf Kooperation und Beziehungspflege. Wer diese Herausforderungen meistern will, muss die Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter ernst nehmen, deren Motivation und Identifikation stärken und deren ungenutzte Kompetenzen entdecken und entwickeln. Für diese Aufgaben braucht es Führungskräfte, die den Herausforderungen auch persönlich gewachsen sind.

 

Vorteile von Achtsamkeit auf unseren Arbeitsalltag:

  • Achtsamkeit kennt keine Routine – jeder Augenblick ist frisch und neu.
  • Achtsamkeit macht sensibel für kleine und kleinste Veränderungen in Gesprächen, Meetings oder in uns selbst
  • Achtsamkeit hilft uns, die emotionale Dimension einer Situation zu erkennen und geschickt zu intervenieren.
  • Achtsamkeit verbindet uns mit unserem Umfeld
  • Achtsamkeit hilft uns, mit unserer Energie zu haushalten
  • Achtsamkeit hilft mir zu stoppen, wenn ich von unheilsamen Geistzuständen beherrscht werde
  • Achtsamkeit beugt Konflikten und emotionalen Verstrickungen vor
  • Achtsamkeit hilft mir, meine Arbeit tiefer zu verstehen und effektiver zu arbeiten

Herzliche Grüße

Wolfgang Kümmerling
Der Achtsamkeitscoach
 
 

Beitrag vom 08.01.2016  Glück – bzw. innere Zufriedenheit

Solang du nach dem Glücke jagst, 
Bist du nicht reif zum Glücklichsein, 
Und wäre alles Liebste dein.
Solang du um Verlornes klagst 
Und Ziele hast und rastlos bist, 
Weißt du noch nicht, was Friede ist.
Erst wenn du jedem Wunsch entsagst, 
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst, 
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
Dann reicht dir des Geschehens Flut 
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.

(Hermann Hesse)

Sind Sie glücklich? Solange es uns gerade nicht besonders schlecht geht, sind wir meist geneigt, diese Frage zu bejahen. Das geschieht aber oft automatisch, ohne dass wir darüber erst nachgedacht hätten. Wenn wir uns auf die Frage einlassen, fällt uns die Antwort weniger leicht. Die Wahrheit ist komplizierter, vielschichtiger. Generell können wir nicht glücklich sein, weil wir dem Glück immer wieder Bedingungen stellen. Wenn ich den entsprechenden Partner(in) hätte, einen tollen Arbeitsplatz, ein schönes Haus, ein Boot oder was auch immer. Das heißt wir verschieben das Glück immer in die Zukunft und sind deshalb oft immer unzufrieden. Die Achtsamkeit weißt uns den Weg ins Hier und Jetzt. Dabei geht es nicht um die rosarote Brille, wie uns die vielen Glücksbotschafter vormachen möchten. Es geht um eine innere Zufriedenheit. Die Achtsamkeit beschäftigt sich mit der Entwicklung positiver Eigenschaften, z.B. der Fähigkeit zu Liebe, Mitgefühl und Hingabe, einen Sinn für Schönheit, Weisheit und Spiritualität. Auf einer kollektiven Ebene können dies u.a. ein menschlicher Umgang miteinander, Verantwortung, Fürsorge und Toleranz sein. Achtsamkeitspraxis kultiviert Glück, Dankbarkeit, Verbundenheit, Kreativität und hilft, die Gelegenheiten zu ergreifen, die Fülle des Lebens anzunehmen und vor allem zu genießen.

Herzliche Grüße
Wolfgang Kümmerling
Der Achtsamkeitscoach
 
 

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