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Im Rahmen einer Standortbestimmung und beruflichen Neuorientierung sind wir, meine liebe Frau Petra, und ich, mit dem Rad acht Monate durch Deutschland gefahren und haben dabei über 6.000 km zu uns selbst zurückgelegt. Die Erfahrungen, die wir dabei gemacht haben, lassen sich kaum in Worte fassen. Den Anstoß zu diesem „Trip“ zu uns selbst gaben uns die Worte des Liedes von Eloas Lachenmayr (Die Band – „Die Neuen Barden“) „Einfach leben“.

Genau dies wollten wir im doppeldeutigen Sinne. Hatten wir doch gerade erst unser Haus und unser Naturfeinkostgeschäft (siehe Bilder) verkauft und wollten uns „entschleunigen“. Deshalb sind wir auch mit dem Rad und dem Zelt losgezogen. Wir haben diese Auszeit nie bereut und sind sehr dankbar für diese Form der „Er-fahr-ung“. Da wir uns aufgrund des vielen Gepäcks hauptsächlich an Flüssen aufgehalten haben, entstand während unserer Tour das Motto

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom fahren!

 

Unsere Tour begann am 27.04.2007 und führte uns vom Saarland (unserer damaligen Heimat) – an der Blies, Saar entlang bis zur Mosel und dann an den Rhein – über Rheinland-Pfalz – an den Main nach Hessen – am Rhein-Main-Donaukanal zur Altmühl – nach Bayern, dann an die Donau bis nach Passau – und im Anschluss nach Österreich bis nach Wien. Von dort fuhren wir mit dem Schiff wieder nach Passau zurück und von dort aus entlang der Donau bis zur Mündung der Isar und von dort über Landshut nach München. Von München fuhren wir mit dem Zug an den Bodensee. Dies war im Übrigen, bis auf die kurze Donau-Schifffahrt, das einzige Mal, dass wir auf unsere Fahrräder als Transportmittel verzichtet hatten. Nach der Umrundung des Bodensees ging es am Rhein entlang bis Basel, rheinabwärts bis nach Mannheim und dann über Bad Dürkheim, Kaiserslautern wieder zurück in die Heimat, es war der 04.11.2007. Auf dieser Reise haben wir, so glauben wir jedenfalls, festgestellt wie sich Zugvögel fühlen müssen. Wir sind meist an einem Ort solange geblieben, wie es uns gefallen hat. Manchmal nur einen Tag, manchmal auch zwei Wochen. Oft kam es vor, dass wir uns beim Frühstück ansahen und beschlossen spontan weiterzuziehen.

Den Abschluss unserer beruflichen Neuorientierung fanden wir in einem saarländischen Meditationszentrum „Der Neumühle“ bei Tünsdorf. In einem einmonatigen Selbstretreat sind wir uns darüber klar geworden, wie es für uns beide beruflich weitergehen könnte.

 
 

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